Kassenbon

Mit Einführung der Registrierkassenpflicht am 01.01.2016 geht auch die Belegerteilungspflicht einher. Für jeden Einkauf und für jede Konsumation muss dem Konsumenten eine Rechnung ausgehändigt werden.

Was muss gesetzlich auf einem Kassenbon stehen?

Folgende Angaben muss ein Kassenbeleg zwingend enthalten:

  • Name und Anschrift des Geschäftes
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID)
  • Warenbeschreibung
  • Preis der Ware (im Einzelhandel Bruttopreis, ansonsten Netto-Warenwert)
  • separate Umsatzsteuerausweisung
  • Datum und Uhrzeit
  • ggf. auch Name des Verkäufers

Kassenbondrucker – was ist beim Kauf zu beachten?

kassenbondruckerDie Frage nach dem geeigneten Drucker – ob Thermodrucker oder Nadeldrucker –  sollte sich jeder Anwender selbst unter Betrachtung der folgenden Vor- und Nachteile beantworten.

Thermodrucker

Thermodrucker haben den Vorteil, dass Sie sehr leise sind und schneller als Nadeldrucker sind. Der wohl größte Nachteil ist, dass das Thermodruckverfahren nicht für Durchschläge geeignet ist und Thermopapier bei falscher Aufbewahrung relativ schnell verblasst. Dadurch, dass keinerlei Farbmittel als Verbrauchsmaterialien zum Einsatz kommen, ist diese Form des Bondrucks sehr kostengünstig, zumal die günstige Anschaffung von Kassensystemen mit Bondruckern im Thermoverfahren eine einmalige Investition darstellt. Da ein Thermodrucker nur sehr wenige bewegliche Teile enthält, ist eine wesentlich höhere Lebensdauer gewährleistet.

Nadeldrucker (Matrix-Druck)

Nadeldrucker drucken dokumentenecht auf Normalpapier. Das Papier ist billiger als das Thermopapier, jedoch entstehen zusätzliche Kosten für die Farbbänder. Nadeldrucker sind die preisgünstigsten Kassenbon Drucker.

WICHTIG! Bei vielen Druckermodellen kann zwischen verschiedenen Papier-Abschneidearten gewählt werden. Die Abschneideart müssen Sie wählen bevor Sie den Bondrucker kaufen, der Drucker kann dann nichts anderes mehr.

Unterschied „Full Cut“ und „Partial Cut“

Bei „Full Cut“ wird das Papier ganz durchgeschnitten, bei „Partial Cut“ bleibt eine kleine Ecke in der Mitte oder am Rand erhalten, so dass der Bon nicht herunterfällt, „No Cut“ bedeutet: die Kassenbons werden überhaupt nicht geschnitten.

Möchten Sie die Kassenbons Ihren Kunden immer mitgeben, dann entscheiden Sie sich für ein Cut-Modell. Hier wird der Bon immer ganz abgeschnitten. Sollen die Kassenbons lieber komplett auf der Rolle bleiben, so dass Sie sie bei Bedarf selbst an einer Abrisskante abreißen können, dann wählen Sie ein Modell mit „No Cut“.

TIPP: Wir empfehlen ein Druckermodell mit „Partial Cut“, da hier die Kassenbons als angeschnittene Liste hängen bleiben und bei Bedarf sehr leicht abgezupft werden können.

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