Geldregen durch die Registrierkassenpflicht blieb noch aus


Die Haupteinnahmequelle des österreichischen Staates ist die Umsatzsteuer. Im letzten Jahr nahm der Staat 28,35 Milliarden Euro ein, das sind ungefähr 1,3 Milliarden Euro mehr an Umsatzsteuer als 2016.

Große Erwartungen hat der Finanzminister in die seit Mai 2016 geltende Registrierkassenpflicht gesetzt. Er erhoffte sich ein zusätzliches Steueraufkommen von 900 Millionen Euro pro Jahr. Der Zuwachs im letzten Jahr dürfte aber vor allem konjunkturelle Gründe gehabt haben. Friedrich Schneider (Johannes Kepler Universität Linz) schätzt, dass von den 1,3 Milliarden Euro ca. 250 bis 350 Millionen Euro auf die Registrierkassenpflicht zurückgehen. Ein schöner Betrag, aber man dürfe eben keine Wunder erwarten, sagte Schneider zur „Wiener Zeitung“.

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